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Schwerpunkt / Software

Software endet nicht beim Start.

Ein Produkt muss mit Menschen, Ausnahmen und Veränderungen zurechtkommen. Mich interessiert Software, die eine konkrete Aufgabe verständlicher macht und über den ersten erfolgreichen Test hinaus trägt.

Mein Blick auf Software

Die wichtigste Entwurfsarbeit beginnt oft vor der ersten Zeile Code: Was soll jemand erledigen können? Welche Angaben werden gebraucht? Was passiert, wenn eine Frist verstreicht oder ein Datensatz fehlt? Ein klarer Ablauf hilft bei der Auswahl von Technik und bei der späteren Prüfung.

Schulmittag und Schulnavi zeigen zwei unterschiedliche Aufgaben. Bei Schulverpflegung müssen viele Rollen und wiederkehrende Abläufe zusammenspielen. Bei der Schulwahl müssen Daten so aufbereitet werden, dass Menschen sie sinnvoll vergleichen können. In beiden Fällen muss die Oberfläche erklären, was die Daten tatsächlich aussagen.

Im Betrieb kommen weitere Fragen dazu: Wer bemerkt einen Fehler? Welche Version läuft? Wie lässt sich ein Datenbestand wiederherstellen? Eine technische Entscheidung ist für mich erst vollständig beschrieben, wenn auch ihre laufenden Kosten, ihre Grenzen und ein möglicher Ausstieg verständlich sind.

Drei Fragen, die weiterführen

Was unterscheidet einen Prototyp von einem Produkt?
Ein Prototyp hilft, eine Annahme zu prüfen. Ein Produkt übernimmt eine wiederkehrende Aufgabe für andere. Dafür müssen Zuständigkeiten, Fehlerfälle, Zugriffsschutz, Wartung und Datenübergabe mitgedacht werden. Der Übergang hängt vom tatsächlichen Einsatz ab.
Wann hilft eine eigene Instanz?
Eine getrennte Anwendung oder Datenbank kann die Abgrenzung zwischen Einrichtungen vereinfachen. Sie ersetzt keine Zugriffskontrolle und erzeugt zusätzlichen Betriebsaufwand. Die passende Trennung hängt von Daten, Verträgen, Änderungsrhythmus und Betreuung ab.
Was macht offene Daten brauchbar?
Eine nachvollziehbare Quelle, ein erkennbarer Datenstand und eine verständliche Darstellung der Grenzen. Fehlende Angaben sollten als solche erscheinen. Die Oberfläche darf aus einer technischen Lücke kein scheinbar gesichertes Urteil machen.

Texte & Praxisleitfäden

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Projekte als Ausgangspunkt

Farleda

Farleda ist das Flaggschiffprojekt von Raphael Lugmayr und Stoicera: europäische Bahnreiseplanung, nachvollziehbare Emissionsvergleiche und gemeinsame Piloten.

Wachsam

Wachsam von Stoicera: Betrug und Phishing anhand kurzer Fälle erkennen lernen. Für Familien, Schulen und Betriebe, im Browser zugänglich.

Stoicera Atlas

Stoicera Atlas: Daten strukturieren, Ansichten gestalten und Abläufe verbinden. Geschlossene Demo auf Anfrage bei Raphael Lugmayr und Stoicera.

MealTime (Schulmittag)

Schulmittag / MealTime: Software für Schulverpflegung, von Elternanmeldung bis Abrechnung. Produktentwicklung und Betrieb mit Raphael Lugmayr als CTO.

Schulnavi

Schulnavi macht offene Schuldaten für die Schulwahl nutzbar: Schulen in Österreich finden und vergleichen. Ein Projekt von Raphael Lugmayr und Stoicera.

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